Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ich befürchte, die Wirtschaftsentwicklung wird nach der Corona Pandemie auf Probleme zusteuern, von denen die Politik noch nicht spricht. Das Ausmaß an Kurzarbeit, das durch die rechtliche Ausdehnung bis März 2022 erhebliche finanzielle und strukturpolitische Herausforderungen stellt, birgt große Gefahren für die Wirtschaft und besonders die Beschäftigten. Wer bezahlt die Folgen der Krise? Wir brauchen die Vermögensabgabe / Vermögenssteuer jetzt, damit die Kosten der Pandemie nicht auf die abgewälzt werden, die ohnehin schon wenig haben. Wir wollen Arbeitsplätze erhalten und sichern. Nicht nur deshalb werden die Rechte der Arbeitnehmer und die Unterstützung der Arbeitnehmervertretungen eine große Rolle spielen. Die zu erwartenden Strukturveränderungen der Wirtschaft durch sozial/ökologische Umbrüche, wie den Kohleausstieg und die Energiewende, sind politisch zu begleiten, bzw. zu gestalten. Außerdem möchte ich die landespolitische Rolle des Oberzentrums Dessau-Roßlau stärken und unsere Potenziale für die Landespolitik mehr einbringen. Klimaschutz verbunden mit einer sozialen Städtebaukultur und Leuchttürme wie Bundesumweltamt und Bauhaus möchte ich dafür mehr nutzen. In der Vorbereitung des Jubiläums zu 100 Jahren Bauhaus in Dessau 2026, sehe ich ebenfalls eine landespolitische Bedeutung.

Ihr
Frank Hoffmann

Sverige
Kaspar Cornelius Klink
Beifall ist schön – aber ich finde, du verdienst mehr.

Meine politischen Positionen

  • Um dem Strukturwandel zu begegnen, müssen nachhaltige Programme für Arbeitsplätze aufgelegt werden: mit Investitionen in Bildung, Gesundheit, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr. Für eine sozial-ökologische Entwicklung industrieller Arbeitsplätze, braucht es Unterstützung der Unternehmen bei der Umstellung der Produktion auf energie- und rohstoffeffiziente Verfahren und Qualitätsprodukte.
  • Der Strukturwandel braucht mehr Arbeitsplätze in einem öffentlich geförderten, gemeinnützigen Beschäftigungssektor.
  • Wirtschaft demokratisieren: staatliche Hilfen vorrangig bei tariforientierten Löhnen und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Belegschaften.
  • öffentliche Daseinsvorsorge ausbauen statt privatisieren: bereits erfolgte Privatisierungen zurücknehmen; Unternehmen der Daseinsvorsorge rekommunalisieren und den öffentlichen Sektor ausbauen bzw. sichern, wie wir es in Dessau-Roßlau seit Jahren geschafft haben.
  • kleine und mittlere Unternehmen wirksamer schützen:
    • Vorgaben für die Auftragsvergabe an und von Großunternehmen verschärfen (kleine Lose); strikteres Wettbewerbs- und Kartellrecht gegen Strom- und Gaskonzerne schaffen;
    • eine solidarische Ökonomie unterstützen: Genossenschaften stärker fördern, ihnen die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung stellen.
Noch vor zwei Jahren lag das Interesse der Eltern von Grundschülern in Dessau-Roßlau, die in die Gymnasien der Stadt drängten, bei 60 Prozent. Klar, die Eltern sehen die Unterschiede zwischen der Anerkennung eines Abschlusses an Sekundarschulen und Gymnasien. Lieber ein schlechter Gymnasialabschluss, aber dafür ein guter Ausbildungsplatz. Unter Corona hat sich die Lage drastisch geändert. Viele wissen nicht, was ihr Kind nach all den Versuchen, Unterricht digital und mit Klassenteilung aufzufangen, wirklich kann. Nur noch 36 Prozent der Eltern möchten ihr Kind an einem Gymnasium anmelden. Da rückt als Alternative eine Schule in den Blick, die ganztägige Gemeinschaftsschule Zoberberg, die seit Jahren einen integrierten Übergang zur Abiturstufe anbietet. Dort kann man die Sekundarschule besuchen und wenn der Knoten etwas später platzt, auch den Weg zum Abitur schaffen. Also wollen jetzt viele Eltern dort hin und das vollkommen zu Recht, denn es ist ein eigenständiges Schulangebot. Aber es gibt nur eine solche Schule. Deshalb wurde der Einzugsbereich aufgehoben und ein Losverfahren vorgeschaltet, ... weiterlesen
Wer kennt sie nicht, die Diskussion um unsere Stadt Dessau-Roßlau als Oberzentrum? Ich habe den Eindrucks, dass wir die Rolle, die wir selber spielen wollen, selbst unterlaufen, weil wir unsere Potenziale nicht nutzen. Wir sind in der Metropolregion Mitteldeutschland, aber woran merken wir das? Stellen Sie sich vor, sie könnten im Süden unserer Stadt in die Straßenbahn steigen und fahren zum Hauptbahnhof, steigen in den Zug nach Leipzig. Dort steigen sie in eine ... weiterlesen

Über mich

  • 61Jahre alt
  • verheiratet, 3 Kinder

Ausbildung und Berufliches

  • 1978 Abitur
  • 1983 Dipl.-Ing. für Maschinenbau
  • 1983/99 Konstrukteur im ZAB Dessau (Humbold Wedag ZAB GmbH)
  • 2000/01 MyPegasus GPQmbH Nürnberg
  • 2001/03 Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V.
  • 2003/05 OHM-Institut
  • seit 2005 Bildungswerk der Wirtschaft (ruhend)
  • 2016 Wiedereinstieg im Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt e. V.
  • 2018 – 2019 EuroSchulen Dessau
  • zur Zeit arbeitssuchend

gesellschaftliche Funktionen

  • 1985 Eintritt in die SED/PDS/DIE LINKE
  • 1994/2007 Stadtrat in Dessau
  • seit 2007 Stadtrat in Dessau-Roßlau
  • seit 2014 Stadtbezirksbeirat im Stadtgebiet Mitte/Innerstädtisch Süd
  • seit 1992 im Ortsvorstand
  • seit 2002 Vorsitzender des Stadtverbandes DIE LINKE in Dessau-Roßlau
  • Mitglied des Landtages der 6. Wahlperiode von 2011 – 2016
  • IG Metall, Mitglied der Delegiertenversammlung

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